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Thomas' Tourtagebuch 2008 | 2007 | Gero's Tour-Tagebuch 2006

11.05.2008 Berlin, Lido

Schick, schick, schick. Drei Worte, die das Lido in Kreuzberg ganz gut beschreiben. Ein altes Kino mit Samtvorhängen, Kronleuchtern und 70er Jahre Tapete wurde in einen der derzeit angesagtesten Live-Clubs Berlins umgewandelt. Und wie immer haben natürlich die Beatsteaks hier schon gespielt. Jens und Bela von Wallcitymusic haben alles im Griff und es gibt original Kreuzberger Catering: Dönerplatte mit superscharfer Soße. Hui! Aber auch die Soße kann die Stimme von Alex, die er gestern Abend bei der High-Energy-Show in Görlitz verloren hat, nicht wieder beleben. Er krächzt dermaßen, dass es schon beim Zuhören wehtut und verständigt sich daher lieber mit Zeichensprache. Trotz des wunderschönen Pfingstwetters und des überbordenden Kulturprogramms zum Karneval der Kulturen füllt sich der Club sehr gut. Jens, Bela und wir werden heute zwar nicht reich werden, aber auch nicht arm. „The Scorchers“ haben dann endlich ihren Drummer wieder gefunden und können so die Berliner und Wahlberliner mit den schönsten Perlen aus der Rock Steady- und Reggae-Schatztruhe erfreuen. Vier Sänger machen schon was her… Nach einer kurzen Dancehalleinlage des Sängers vom „Berlin Boom Orchestra“ entern wir die Bühne. Nach vier Konzerten in Folge macht sich ein gewisser Energieverlust bemerkbar, der nicht nur auf die schmerzlich vermisste Stimme von Alex zurückzuführen ist. Dem kritischen Berliner Publikum gefällt es trotzdem: Es geht übelst ab. Wir reißen uns deswegen am Riemen, rocken durch und verneigen uns vor der Hauptstadt. Jens und Bela bespielen dann noch höchstselbst und gekonnt die Aftershowparty und ich kann endlich mal mit Magdalene aus Dresden reden und mit Elsa aus Hoyerswerda tanzen.

10.05.2008 Görlitz, Landskronhalle

In der östlichsten Brauerei Deutschlands wird auch KULTur groß geschrieben. So kommt es, dass wir heute zum vierten Mal in der Landskronhalle Görlitz spielen. Ein bisschen ist es wie nach Hause kommen. Die Landskronhalle ist nicht so gut wie zur Reunion-Tour 2005, aber immer noch gut gefüllt, als unsere Vorband „Message of Jah“ aus Görlitz anfängt zu spielen. Sie wärmen das Publikum schön auf. Ich habe ein neues Haarprodukt namens KLEBER mitgebracht. Damit haben wir kurz vor dem Auftritt noch viel Spaß. Bernard und ich klatschen uns die Haare an, Gero macht sich kleine Stacheln und Jan betritt im Mafioso-Style die Bühne. Plötzlich geht ein Ruck durch die Band. Wie ein Orkan kommen wir über die Görlitzer. Jeder Song, jede Pointe, jeder Ton sitzt. Wir spielen, als ob es um unser Leben geht. Urb1 meint, es wäre das beste Konzert gewesen, was wir seit 2005 gespielt haben. Zumindest ist es in der ewigen Yellow-Rangliste ganz weit vorn. Die Görlitzer: restlos begeistert! Die Käbschütztalcrew hat ihren 1. Offizier Jamaica-Beach geschickt, der kontrolliert, ob wir auch wirklich wieder „Your Love Is My Love“ spielen. Er ist zufrieden.
Ganz viele Fotos vom Konzert: [zieglmedia.de] & [snapscouts.de]

09.05.2008 Zwickau, Alter Gasometer

Bilderbuchwetter in Zwickau: Strahlend blauer Himmel, 25°C und ein laues Erzgebirgslüftchen. Wir haben viel Zeit und lassen uns an der Mulde und am Schwanenteich noch ein paar Stunden die Sonne auf den Bauch scheinen. Herrlich. Aber dann müssen wir zurück an die Arbeit: Soundcheck. Der Alte Gasometer hat sich heute ganz auf Yellow Umbrella konzentriert. Es gibt weder Vorband noch einen DJ. Damit es nicht ganz so still vor unserem Konzert ist, lege ich als DJ Helm Thomsen schnell ein paar von meinen zufällig mitgebrachten Scheiben auf. Die Zwickauer wippen freundlich mit ihren Köpfen. Das Konzert ist dann ganz anders, als in Jena. Im großen Rund des Gasometers kann man keine knüppelharte Clubshow abziehen, hier muss man etwas feiner, fast schon jazzig agieren. Das machen wir dann auch, natürlich mit derselben Power. Die Zwickauer: begeistert. Henry und PJ von den Sachsenboarders hält es aber nicht mehr in der ersten Reihe. Sie waren 6 Monate im Asyl auf Teneriffa und es ist ihr erstes Ska-Konzert nach dieser langen Durststrecke. Sie entern wieder einmal kurzerhand die Bühne und ziehen eine fette Hupfdohlenshow ab. Diesmal allerdings nicht nur einen Song lang, nein, sie halten fast 6 Songs durch, bevor die Temperaturen unter ihren Anzügen tropische Ausmaße erreichen und Alex sie auf die Auswechselbank schickt. Später besprechen wir bei einem Bier, wie wir diese unglaubliche Freakpower in Zukunft etwas kanalisieren können. Lasst Euch überraschen. Der Rest ist schnell erzählt: Wir geben 2 Zugaben, die Aftershowparty fällt aus, weil der Club für morgen umbauen muss, Ricarda hat neue T-Shirts entworfen, Chrissi muss ganz schnell zurück zum Rotweintrinken auf ihren Balkon, wir reden uns so lang die Köpfe heiß, bis uns der Clubchef rausschmeißt (Sorry, Jens.) und danach geht's ins Hotel an die Minibar.

08.05.2008 Jena, Rosenkeller

Letztes Jahr haben wir es nicht nach Thüringen geschafft. Deswegen freuen wir uns heute ein Loch in den Bauch, dass wir wieder einmal im schönen Jena spielen können. Die Jungs vom Rosenkeller haben sich eine schicke neue Tonne in die Erde gegraben, die auch viel mehr Platz bietet, als die alte. Den Platz können wir später gut gebrauchen. Doch noch ist es nicht so weit. Denn ganz Jena isst Eis. Entweder stammen die Jenenser von den Italienern ab oder sie haben diese schöne italienische Tradition assimiliert. Wir passen uns mit Leichtigkeit an. Alex hat zwei Kugeln UNGLAUBLICH GUTES Straciatella, wie er mehrfach betont. Mit kulinarischen Highlights versorgt uns auch der Koch des Rosenkeller: Es gibt frischen Spargel mit Lachs und Frühkartoffeln an Sauce Hollandaise (selbst gemacht!). Der Hammer. Zum Konzert kommen dann nicht nur ganz viele Original- und Wahl-Jenenser (ich liebe dieses Wort), sondern auch Leipzig's wunderbare Ska-Königinnen Betti und Anja. So kann nichts mehr schief gehen. Wir lassen ein übelstes Ska- & Reggae-Brett vom Stapel. Daran haben wir in unserem Proberaum in Leipzig akribisch gefeilt. Besonders gut kommen die Yellow-Klassiker „A Woman Like You“ im modernen Ska-Gewand und „Inner Sun“ im Rockers-Style und natürlich „Your Live Is My Love“ an. Jena flasht, Sanni ist extra aus Amsterdam bzw. Düsseldorf angereist, um mit uns Schnaps zu trinken und wir fallen nach kurzer Aftershowparty zufrieden in unsere Hotelbetten, nicht, ohne der Minibar noch einen kleinen Besuch abgestattet zu haben…

30.04.2008 Rosslau, Wasserburg

Die altehrwürdige Wasserburg zu Rosslau kennen wir noch als Hintergrund für die "This Is Ska"-Festivals. Heute ist sie in der Hand von Rittern, Mägden, Knechten, Stallburschen, Händlern, Mönchen und Hoffräuleins. Der Beatclub Dessau veranstaltet nämlich auch das Mittelalterspektakel Rosslau. Nachdem wir 2006 gute Erfahrungen mit den Anhängern von Subway to Sally gemacht haben, dachte ich mir, warum eigentlich nicht mal auf einem Mittelalterfestival spielen. Sorry Jungs, war halt nur so ne Idee! Wir finden uns in illustrer Gesellschaft mit der Letzten Instanz, der Grinen Kuzine, Fanfara Kalashnikov und Silent Poem im feuchtkalten Backstage-Gemäuer der Burg wieder. Zu essen gibt es nichts mehr bzw. nur noch Dinge, die nach Verdauungsstörung aussehen. Tja, so wars bei den alten Rittersleud! Die Laune der Letzten Instanz sinkt deswegen ebenfalls in den Keller. Im Gegensatz zu uns haben sie allerdings eine unglaubliche Tourbegleiterin dabei, die nicht nur 20 Dressurpferde (echte!) ihr eigen nennt, sondern auch unermüdlich aus geheimen Quellen russischen Kartoffelschnaps der allerhöchsten Qualitätsstufe heranschafft. Die Instanz ist so bald wieder spielfähig und rockt ihre Anhänger gehörig durch. Anja, wenn Du je dein Herz für Reggae & Ska erwärmen solltest, BITTE heuere bei uns an! Die Käbschütztalcrew mit Jamaica-Ummi, Jamaica-Beach und Benschie lässt es sich nicht nehmen, auf dem ersten Konzert der Saison zu erscheinen. So sehen wir als letzte Band des Abends in ein paar bekannte Gesichter und zeigen dem Rest, was ein geschmeidiger Hüftschwung ist. Jens läuft allerdings zu später Stunde noch zu Höchstform auf und predigt unablässig über die alten Kartharrer. Die habe es nämlich schon immer gewusst!  Silent Poem fordern vehement "Rise & Fall" als Zugabe. Das bekommen sie und so sind letztlich alle zufrieden.

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last updated: 22.09.2012